Die nächsten Seminare
  1. Vaginale Diagnostik

    Ort: Hamburg

    Wenn ein protrahierter Verlauf in der aktiven Eröffnungsphase vermutet wird, soll nach zwei Stunden eine vaginale Untersuchung durchgeführt werden. Welche Kriterien genau bei dieser Untersuchung zu berücksichtigen sind und, um den Geburtsfortschritt zu befördern und keine Gewebeverletzung bei der Mutter zu riskieren, in die Überlegung der weiteren Geburtsleitung einbezogen werden müssen, dass wird in diesem Tagesseminar bebildert und didaktisch aufbereitet für die speziellen Anforderungen in den einzelnen Stadien des Geburtsverlaufes begründet und vorgestellt.

  2. Vorzeitiger Blasensprung

    Ort: Hamburg

    Der vorzeitige Blasensprung ist definitionsgemäß ein Blasensprung vor Geburtsbeginn (muttermundwirksamer Wehentätigkeit) am Termin (37 0 SSW) 10 Prozent aller Geburten beginnen damit. Das Vorgehen nach diesem Ereignis wird in der Fachwelt kontrovers diskutiert. Daher ist der Umgang mit dem Blasensprung am Geburtstermin und noch bevor die Wehen einsetzen aus mütterlicher und kindlicher Indikation herausfordernd für die Geburtsleitung. Die Auseinandersetzung mit den Hintergründen des vorzeitigen Blasensprungs und den Anforderungen an die Geburtsleitung stehen im Mittelpunkt dieses wichtigen Seminars.

  3. Prognosestellung

    Ort: Hamburg

    Bis Mitte des 20.Jahrhunderts leitete eine Hebamme die Geburt meist alleine im Haus der Gebärenden. Sie kannte die sicheren Zeichen für das sich ankündigende Ende der Schwangerschaft und unterschied diese Zeichen von den Zeichen für den tatsächlichen Geburtsbeginn. Hatte die Geburt sicher begonnen, führte sie zur Bestätigung ihrer Annahme in der Regel lediglich eine einzige vaginale Untersuchung durch, nachdem die Schwangere sie zu sich gerufen hatte. Danach traf sie alle nötigen Vorkehrungen für die Geburt. Sie schickte, wenn nötig, frühzeitig nach unterstützender ärztlicher Hilfe oder traf sämtliche Vorbereitungen für ihre alleinige Geburtsleitung.

  4. Latenzphase

    Ort: Hamburg

    Der Fetus, die Wehen und der Geburtsweg beeinflussen sich gegenseitig und bestimmen in ihrem Zusammenwirken weitestgehend den Geburtsablauf. Damit der Fetus unter dem Einfluss von Wehen die „harten“ und „weichen“ mütterlichen Geburtswege passieren kann, können seine Lage, Haltung und Einstellung für den Geburtsverlauf unterstützend vorbereitet werden. Nur wenn die Hebamme diese Arbeit sehr gut beherrscht, kann sie raten und helfen und so zu einem regelrechten Geburtsbeginn beitragen und gefährlichen geburtshilflichen Situationen vorbeugen.