Die nächsten Seminare
  1. Wundpflege im Wochenbett

    Ort: Zürich

    Die fachspezifische Pflege der Wöchnerin bestimmt einen gesundheitsgemäßen Wochenbettverlauf maßgeblich. Eine gute Pflege von geburtshilflichen Wunden und die Versorgung nach operativer Geburtsbeendigung gründet auf solider Kenntnis über alle Vorgänge und körperlichen Veränderungen der Wöchnerin und ihres Kindes,

  2. Beckenendlage

    Ort: Zürich

    Die Geburtsleitung bei einer Beckenendlage kann viele Komplikationen und besonders einen Hirnschaden beim Kind hervorrufen. Auch bei der Mutter kann es zu Weichteilverletzungen kommen. Obwohl die Beckenendlage nicht in den Bereich der Hebammengeleiteten Geburt gehört, kann es passieren, dass die Hebamme sich der Beckenendlagengeburt gegenübergestellt sieht und gezwungen ist, die kindliche Entwicklung durchzuführen. Die ungeplante Geburt in Beckenendlage kann nur bewältigt werden, ohne dass Mutter und Kind zu Schaden kommen, wenn die Geburtsleitung und die Anwendung der möglicherweise nötigen Handgriffe bei der Beckenendlagengeburt repetitiert, geübt und deren korrekte Durchführen nach Indikation beherrscht wird.

  3. Organisation der Wochenbettpflege

    Ort: Zürich

    Verständnis von Zeitmanagement und Stressmanagement zu erlangen und so die eigene Kompetenz auszubauen um dem Ziel von selbstständiger, organisierter und stressfreier Arbeit näher zu kommen. Prävention von Burn-Out-Prozessen durch solide Organisation der beruflichen Tätigkeit.

  4. Ana/Lag/Leib

    Ort: Zürich

    Die Vertiefung topografischer und funktionaler Anatomiekenntnisse macht das Betrachten, Verstehen und Repetieren der physiologischen anatomischen Verhältnisse und ihrer schwangerschaftsbedingten Veränderungen im gesunden weiblichen Körper möglich. Dies geschieht in drei aufeinander aufbauenden Modulen. Es werden zum einen die anatomischen Gegebenheiten für die geburtshilfliche Untersuchungspraxis und zur Vermeidung gefährlicher Situationen funktional in die Anwendung gebracht und zum anderen die zum Erhalt der Frauengesundheit notwendigen Lagerungen und Hilfestellungen für eine erfolgreiche Geburtsleitung vermittelt. Die gesundheitsgemäße Leibstütze kennenzulernen und durch deren kundige Anwendungen dazu beizutragen, Notfälle in der geburtshilflichen Versorgung zu vermeiden und so gesundheitliche Schäden zu verhindern, runden die Seminarreihe ab.

  5. Pessar

    Ort: Zürich

    Leichte Formen der Inkontinenz und des Deszensus können unter bestimmten Belastungsbedingungen in der Schwangerschaft und im Wochenbett symptomatisch werden und eine spezielle und individuelle Pessar Anpassung durch die Hebamme nötig werden lassen. Die heutigen Pessar Materialien werden gut toleriert und verursachen bei sachgemäßer Einlage und Wechsel keine Weichteilverletzungen und lokale Infekte mehr. Die Möglichkeiten und Grenzen in der Anwendung werden aufgezeigt.

  6. Grundkurs

    Ort: Zürich

    Der Grundkurs zur Traditionellen Lehre der Hebammen- und Entbindungskunst lehrt in fünf Modulen tradiertes, bis heute aktuelles Wissen rund um die Geburt aus der praktischen Erfahrung der großen Lehrer und Lehrerinnen ihres Faches aus dem 17. bis 20. Jahrhundert.

  7. Wehenlehre

    Ort: Zürich

    Durch die technische Aufzeichnung der Wehentätigkeit ist die Wehen-Beobachtung weitgehend in den Hintergrund geraten. Durch Wehen-Beobachtung können aber zahlreiche Informationen für die Geburtsleitung erfasst werden, die dem aufzeichnenden Gerät verwehrt bleiben. Die Arbeit mit und die Einschätzung von Wehen in der Schwangerschaft, bei der Geburt und im Wochenbett, bezogen auf ihr zeitliches Auftreten und ihre Ursache und Wirkung.

  8. Lebensweise und Organuhr

    Ort: Zürich

    Die Anwendung von Auflagen und Wickeln gehört zu den wissenschaftlich anerkannten Naturheilverfahren, die eine nachweisbare Verbesserung der Immunkräfte bewirken können, sofern sie korrekt durchgeführt werden. Für die Hebammen-Betreuungszeit in der Schwangerschaft, bei der Geburt und im Wochenbett werden bewährte Methoden physikalischer Heilmittel in den Fokus der pflegenden Hebammentätigkeit gestellt.

  9. Stillen

    Ort: Zürich

    Die Entscheidung für Muttermilch oder künstliche Säuglingsmilch hat weitreichende Folgen für alle Lebensbereiche des Kindes, der Mutter und der gesamten Familie. Hebammen sollten die für den Stillvorgang wichtigen Fakten kennen und bestens ausgebildet sein, um sie umsetzen zu können. Was schon zu Zeiten galt, als der Stillerfolg für den Säugling noch überlebensnotwendig war und die Stillpflege für Hebammen eine Selbstverständlichkeit darstellte, bestätigt heute der Europäische Aktionsplan zur Förderung des Stillens: „Langjährige Erfahrung zeigt eindeutig, dass das Stillen nur durch konzentrierte und koordinierte Aktionen geschützt, gefördert und unterstützt werden kann …“

  10. Prävention der Schulterdystokie

    Ort: Zürich

    Möglichen Folgen für die Mutter bei einem hohen Schultergeradstand oder einem tiefen Schulterquerstand sind neben traumatisierendem Geburtserleben, schwere Beckenbodenverletzungen, häufig mit Langzeitfolgen. Die Gefahren für das Kind liegen in möglichen Verletzungen und hypoxischer Schädigung. Nur wer die Geburtsleitung zur Vermeidung der Schulterdystokie, auch bei vorliegenden und eine Dystokie begünstigenden Faktoren, kennt und beherrscht, wird dazu beitragen können, Mutter und Kind vor Schäden zu bewahren.

  11. Vorzeitiger Blasensprung

    Ort: Zürich

    Der vorzeitige Blasensprung ist definitionsgemäß ein Blasensprung vor Geburtsbeginn (muttermundwirksamer Wehentätigkeit) am Termin (37 0 SSW) 10 Prozent aller Geburten beginnen damit. Das Vorgehen nach diesem Ereignis wird in der Fachwelt kontrovers diskutiert. Daher ist der Umgang mit dem Blasensprung am Geburtstermin und noch bevor die Wehen einsetzen aus mütterlicher und kindlicher Indikation herausfordernd für die Geburtsleitung. Die Auseinandersetzung mit den Hintergründen des vorzeitigen Blasensprungs und den Anforderungen an die Geburtsleitung stehen im Mittelpunkt dieses wichtigen Seminars.

  12. Latenzphase

    Ort: Zürich

    Der Fetus, die Wehen und der Geburtsweg beeinflussen sich gegenseitig und bestimmen in ihrem Zusammenwirken weitestgehend den Geburtsablauf. Damit der Fetus unter dem Einfluss von Wehen die „harten“ und „weichen“ mütterlichen Geburtswege passieren kann, können seine Lage, Haltung und Einstellung für den Geburtsverlauf unterstützend vorbereitet werden. Nur wenn die Hebamme diese Arbeit sehr gut beherrscht, kann sie raten und helfen und so zu einem regelrechten Geburtsbeginn beitragen und gefährlichen geburtshilflichen Situationen vorbeugen.