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Die nächsten Seminare
  1. Ana/Lag/Leib

    Ort: Linz
  2. Prognosestellung

    Ort: Linz

    Bis Mitte des  20.Jahrhunderts leitete eine Hebamme die Geburt meist alleine im Haus der Gebärenden. Sie kannte die sicheren Zeichen für das sich ankündigende Ende der Schwangerschaft und unterschied diese Zeichen von den Zeichen für den tatsächlichen Geburtsbeginn. Hatte die Geburt sicher begonnen, führte sie zur Bestätigung ihrer Annahme in der Regel lediglich eine einzige vaginale Untersuchung durch, nachdem die Schwangere sie zu sich gerufen hatte. Danach traf sie alle nötigen Vorkehrungen für die Geburt. Sie schickte, wenn nötig, frühzeitig nach unterstützender ärztlicher Hilfe oder traf sämtliche Vorbereitungen für ihre alleinige Geburtsleitung.

  3. Auflage und Wickel

    Ort: Linz

    Physikalische Wasseranwendungen haben eine lange Traditionen in der Frauenheilkunde. Wickel werden um einen Körperteil gebunden, Auflagen auf einen Körperteil aufgelegt und fixiert. Dadurch lässt sich Wärme zuführen oder auch entziehen, die Durchblutung wird beeinflusst und über den Haut Sinn können tiefgreifende Wirkungen erzielt werden.  Es werden praktische Möglichkeiten zum Erhalt der Frauengesundheit eröffnet und durch angeleitete Auseinandersetzung eine Reflexion mit der eigenen Arbeitsweise ermöglicht.

  4. Wehenlehre

    Ort: Linz

    Der Umgang mit der wehenden Frau gehört zum Arbeitsalltag der meisten Hebamme. Die Wehen – Beobachtung und Palpation ist aber nach wie vor ein wichtiges und, wenn sie beherrscht wird, sehr sicheres Instrument um nicht nur regelwidrige von regelrechten Verläufen in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett zu unterscheiden, sie gibt der Hebamme auch die nötige Information zur Uteruspflege. Durch gezielte und persönliche Wehen-Beobachtung kann die Hebamme zudem zahlreiche Informationen für ihre Geburtsleitung erfassen, die weit über das hinaus gehen, was Geräte übermitteln können. Das Seminar lehrt, wie die taktile Wehen-Beurteilung mit der äußeren und inneren Untersuchung abzugleichen ist und sich daraus handlungsleitende Hinweise für eine ganzheitliche Betreuung ergeben können.

  5. Fetale Überwachung

    Ort: Linz

    Intrauterine Sauerstoffmangelzustände können zu gravierenden gesundheitlichen Problemen im späteren Leben führen und postnatale Therapien können solche Schäden zumeist nicht vollständig kompensieren. Um die Geburt so zu leiten, dass es zu keiner Fehlversorgung von Mutter und Kind kommt, ist die richtige Interpretation der aufgezeichneten fetalen Herzfrequenz und Wehentätigkeit ein Baustein um den intrauterinen neurovegetativen Zustand des Feten zu erfassen. Wenn unter der Geburt schwergradige intrauterine Sauerstoffmangelzustände abgewartet werden, ist bereits eine fetale Fehlanpassung auch auf funktionellem Niveau des autonomen Nervensystems eingetreten und ein die Mutter und ihr Kind schonender Entbindungsweg verlassen worden. Gute Kenntnisse über das Verhalten der fetalen Herzfrequenz tragen daher bei frühzeitiger Erkennung beginnender vitaler Probleme des Feten zur Planung einer schonenden Entbindung bei.

  6. Grundkurs

    Ort: Linz

    Der Grundkurs zur Traditionellen Lehre der Hebammen- und Entbindungskunst lehrt in fünf Modulen tradiertes, bis heute aktuelles Wissen rund um die Geburt aus der praktischen Erfahrung der großen Lehrer und Lehrerinnen ihres Faches aus dem 17. bis 20. Jahrhundert.

  7. Dammschutz

    Ort: Linz

    Durch die Medikalisierung und Technisierung in der Geburtshilfe kommt der Technik des Dammschutzes eine immer geringere Bedeutung zu. Durch die Möglichkeit der Versorgung einer Dammverletzung mit geeignetem Nahtmaterial und durch den Einsatz von Antibiotika ist das bewusste Erhalten des Dammes in den Hintergrund gerückt. Für das gesunde Frauenleben ist ein intakter Damm bzw. eine geringere Dammverletzung aber von entscheidender Bedeutung. In der gegenwärtigen Praxis sind die Gründe, um den Damm zu erhalten aufgrund des fehlenden Wissens um die korrekt induzierte Ausführung in den Hintergrund gerückt.