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Fetale Überwachung
, Ort: Linz

Intrauterine Sauerstoffmangelzustände können zu gravierenden gesundheitlichen Problemen im späteren Leben führen und postnatale Therapien können solche Schäden zumeist nicht vollständig kompensieren. Um die Geburt so zu leiten, dass es zu keiner Fehlversorgung von Mutter und Kind kommt, ist die richtige Interpretation der aufgezeichneten fetalen Herzfrequenz und Wehentätigkeit ein Baustein um den intrauterinen neurovegetativen Zustand des Feten zu erfassen. Wenn unter der Geburt schwergradige intrauterine Sauerstoffmangelzustände abgewartet werden, ist bereits eine fetale Fehlanpassung auch auf funktionellem Niveau des autonomen Nervensystems eingetreten und ein die Mutter und ihr Kind schonender Entbindungsweg verlassen worden. Gute Kenntnisse über das Verhalten der fetalen Herzfrequenz tragen daher bei frühzeitiger Erkennung beginnender vitaler Probleme des Feten zur Planung einer schonenden Entbindung bei.

Fetale Überwachung 05.12. - 06.12.2020
Inhalt: Als einfache und schmerzlose Untersuchung gehört die Überwachung mittels CTG oder Dopton zum nicht-invasiven Standard um Notfall- oder Gefahrenzustände des Ungeborenen festzustellen und zu kontrollieren.

Da das fetale Herz innerhalb des Uterus liegt, ist eine direkte Erfassung der fetalen Herzfrequenz nicht möglich und das CTG selbst weist starke Qualitätseinschränkungen auf, dennoch wird es heutzutage als alleinige Auswertung für eine fetale Zustandsbestimmung herangezogen. Fetale Bewegungen und Verhaltenszustände werden untersucht, um den intrauterinen fetalen Herzrhythmus keiner Fehlinterpretation zu unterwerfen.
Ziel: Das Ergebnis einer fetalen Vitalitätsbewertung kann von zahlreichen Stör- und Einflussfaktoren beeinflusst werden. Den intrauterinen fetalen neurovegetativen Zustand in Verbindung mit der Interpretation der fetalen Herzfrequenz und dem uterinen Verhalten zu bringen um daraus die nötigen geburtshilflichen Versorgungsnotwendigkeiten sicher abzuleiten, ist Ziel in der geburtshilflichen Arbeit. Dies in der Praxis umzusetzen ist das angestrebte Ergebnis des Seminars.
Methode: Fachvortrag, Fallbeispiele, kooperatives Lernen
Anerkennung Von Hebammenverbänden im In- und Ausland anerkannt.
Das Seminar ist vom ÖHG lt.§37 mit 42 Fortbildungspunkten anerkannt.
Fördereinrichtungen übernehmen bis zu 50  % der Seminargebühr.
Seminarumfang 14 Unterrichtseinheiten (UE)/davon 5 UE Notfallmanagement
Seminargebühr 700,00 €
Seminarzeiten 09:00 - 15:45 Uhr
Dozenten Barbara Kosfeld, MSc, MBA, Hebamme
Veranstaltungsort Hotel Ibis Linz City
Kärntnerstrasse 18 -20
4020 Linz

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